Willkommen auf der Internetpräsenz des Honorarkonsulats von Bosnien und Herzegowina
![]() | Liebe Sachsen, liebe Mitbürger aus Bosnien und Herzegowina, am 13. November 2008 wurde ich zum Honorarkonsul von Bosnien und Herzegowina ernannt. Dies ist für mich eine besondere Ehre, über die ich mich sehr gefreut habe. Somit gibt es neben den drei Generalkonsulaten und der Botschaft eine weitere diplomatische Vertretung von Bosnien und Herzegowina in Deutschland. Das Honorarkonsulat befindet sich in Leipzig und ist für den Freistaat Sachsen zuständig. Ich habe mir vorgenommen, Bosnien und Herzegowina in Sachsen bekannter machen. Es ist ein wunderschönes Reise- und Kulturland. Das Balkanland bietet mit dem erlebbaren Zusammentreffen von Okzident und Orient viele Wurzeln unserer Europäischen Kultur und Identität. Am 26. Januar 2009 wurde das Honorarkonsulat offiziell durch den Botschafter von Bosnien und Herzegowina, Herrn Tomislav Limov, eröffnet. [Bilder] Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, Ihre Fragen und Anregungen! Ihr ![]() |
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EU-Fortschrittsbericht 2010 für Bosnien und Herzegowina
Vollständige Version (nur in englisch)
Zusammenfassung (in deutsch)
Parlamentarieraustausch zum Thema "Weichenstellung nach Europa" in Sarajewo
Unter der Überschrift „Weichenstellung nach Europa“ findet vom 14. bis 17 Juni 2011 in Sarajewo, Bosnien und Herzegowina (BuH), eine Konferenz sächsischer und bosnisch-herzegowinischer Parlamentarier statt. Organisiert vom Honorarkonsulat von Bosnien und Herzegowina in Leipzig, dem Parlamentarisches Forum Mittel- und Osteuropa e.V. des Sächsischen Landtag und der Konrad-Adenauer-Stiftung Sarajewo, beraten und diskutieren die Abgeordneten beider Länder zu Themen wie „Reformprioritäten der EU-Integration von BuH“ und „Deutschlands Beitrag zur Stabilisierung der demokratischen Prozesse von BuH“.
Michael Weichert, Honorarkonsul von Bosnien und Herzegowina und bündnisgrüner Landtagsabgeordneter, sagte vor der Abreise: „Ich freue mich , dass durch die Visaliberalisierung im Dezember 2010, aber auch durch die Verhaftung und Überführung von Ratko Mladić wieder neuer Schwung in die EU-Perspektiven der Westbalkan-Staaten gekommen ist. Ein Teil der Gespräche werden sich auch um die Energiewender in Deutschland drehen. Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien sehe ich auch in BuH großes Potential und zwar sowohl für die dort einheimische Wirtschaft als auch für sächsische Unternehmen. Wir Sachsen können hier mit unseren Erfahrungen bei der Transformation und mit unserer Technologieführerschaft bei Wind- und Sonnenenergiegewinnung Zusammenarbeit anbieten.“
Außerdem gibt es Gespräche mit dem Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses des Föderalen Parlaments, Prof. Dr. Božo Ljubić, mit Dr. Valentin Inzko, Hoher Repräsentant für BuH und Sonderbeauftragter der EU, und ein Treffen mit S.E. Bakir Izetbegović, Mitglied der Präsidentschaft BuH.
Weichert: „Am Donnerstag werde ich mit meinem Landtagskollegen Sebastian Gemkow im Plenum einen Vortrag über die Organisation der parlamentarischen Arbeit im Sächsischen Landtag halten. Als Leipziger freue ich mich ganz besonders, dabei einen Beitrag zur Entwicklung der Demokratie leisten zu können.“
________________________________________________________________________„Ein Hürdenlauf für Investoren“
Weichert: Die Politiker in BiH sollten aus den Fehlers Sachsens lernen
2. Juni 2011
gesamter Text in bosnisch und deutsch
____________________________________________________________________Eröffnung der Travniker Straße in Leipzig am 2. Mai 2011
Leipziger Volkszeitung am 3. Mai 2011


Wie auch in den Lebensgeschichten von jenen, die der Balkan-Express in Bosnien und Herzegowina besucht hat und dankenswerterweise ohne Schönfärberei zeigt. Bei Franjos Kindern etwa, die ihren Vater wegen dessen posttraumatischem Kriegssyndrom kaum sehen, weil er sich im Keller einbunkert. Oder bei den Dorfbewohnern von Ahmici, wo die Armee der bosnischen Kroaten im Jahr 1993 ein Massaker an Bosniaken verübte. Zwar wird noch misstrauisch nach Schuld und Verantwortung gesucht, aber Bosniaken und Kroaten leben wieder friedlich im Dorf zusammen. Vorsichtig und ausgewogen geht der Film den Verbrechen während des Kriegs nach. „Wir wurden alle schuldig", sagt da etwa der katholische Pater Mirko. Diese Einsicht ist ein Zeichen, dass sich seit dem Krieg doch vieles bewegt hat.
Der Film begleitet die Bosnierin Alida Vracic, die den Krieg als Kind in Sarajevo verbrachte, und den Gründer der European Stability Initiative (ESI), Gerald Knaus, bei der Suche nach den Ursachen der bosnischen Stagnation heute. Sie stossen auf bosnische Politiker, die sich nur der eigenen Volksgruppe verpflichtet fühlen. Der Bosnien-Beauftragte Miroslav Lajcak spricht vor laufender Kamera von dem großen Bedarf nach der internationalen Präsenz, den er noch „fühle". Der Philosoph und Psychotherapeut Ugo Vlaisavljevic glaubt eher, dass die Bosnier - egal ob Opfer oder Täter - nicht „ohne gemeinsame Erklärung, über das was passiert ist" mit der Vergangenheit fertig werden können.
Sie finden aber auch jene, die über die ethnischen Grenzen hinweg sehen können. Weil es ihnen zum Beispiel Vorteile bringt. Den Selfmademan Pero Gudelj etwa, der trotz anfänglicher Morddrohungen, alle bei sich arbeiten lässt: Serben, Kroaten und Bosniaken. Wirtschaftliche Verflechtungen statt politischer Konflikte: Es ist das Erfolgsrezept der EU, auf das Leute wie Gudelj setzen.
Und das oft auf politischer Ebene verhindert wird. Das zeigt der Balkan Express mit scharfen Filmschnitten. Dann ist die Wut der bosnischen Band Dubioza Kolektiv zu hören und zu sehen. Sie prangert die „heimliche Besatzung" durch die internationale Gemeinschaft, die völlig ineffektive Staatsstruktur („Ich will keine zehn Kantone", „Zerstört das dreiköpfige Monster") und die nach wie vor zynische Haltung von EU-Europa an. Richtig nur, dass die Kamera dann jener Menschenschlange folgt, die sich im Regen vor der österreichischen Botschaft um ein Visum anstellt. (Adelheid Wölfl)" (http://derstandard.at/1232316122999/Bosnien-und-Herzegowina)
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